Zum Ende des aktuellen Hip-Hop-Kurses in der „Zweiten Heimat“ zeigten rund 30 Kinder und Jugendliche im Alter von 7 bis 14 Jahren im Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum, was sie in einem neunwöchigen Hip-Hop-Kursabschnitt gelernt und erarbeitet hatten. Die Kurse sind ein fester Bestandteil des Hauses und bieten den Teilnehmenden die Möglichkeit, sich tänzerisch auszudrücken und weiterzuentwickeln.
Unter der Leitung von Tanzlehrerin Deborah König entstanden in den vergangenen Wochen verschiedene Choreografien. Ein Teil davon wurde gemeinsam im Kurs erarbeitet, andere Elemente brachten die Kinder und Jugendlichen selbst ein und entwickelten sie weiter. Bei der Abschlussaufführung vor Eltern, Großeltern und Freunden – insgesamt fast 100 Zuschauerinnen und Zuschauer – standen vor allem Bühnenerfahrung, Ausdruck und der Spaß am Tanzen im Mittelpunkt. Die beiden Altersgruppen – 7 bis 9 Jahre sowie 10 bis 14 Jahre – präsentierten ihre Beiträge abwechselnd auf der Bühne. Trotz Aufregung meisterten die Kinder ihre Auftritte souverän und mit viel Freude. Dabei lief nicht jeder Moment perfekt – vereinzelt geriet auch einmal ein Schritt in Vergessenheit. Genau solche Situationen zeigen jedoch, worum es in diesen Formaten geht: den Mut, sich vor Publikum zu zeigen, weiterzumachen, als Gruppe zusammenzuhalten und dabei Freude am Tanzen zu haben. Tanzlehrerin Deborah König beschreibt den Auftritt so: „Der Auftritt kam schneller als gedacht – und dann direkt vor so vielen Zuschauern. Tanzen kann jeder, aber eigene Ideen einzubringen und sich auf der Bühne zu zeigen, erfordert Mut.“
Die Aufführung machte deutlich, dass es nicht nur um Technik geht, sondern vor allem um Ausdruck, Selbstvertrauen und die Freude an Bewegung. Das Jugend-, Kultur- und Bürgerzentrum „Zweite Heimat“ schafft dafür einen wichtigen Raum, in dem Kinder und Jugendliche sich ausprobieren, zeigen und wachsen können.
