Der Traum vom Waldspielplatz wird Wirklichkeit: Bauarbeiten am Flürchen haben begonnen

Was bislang vor allem auf Plänen, in Konzeptgesprächen und in den Köpfen vieler Unterstützer existierte, wird jetzt sichtbar: Seit Beginn der letzten Woche sind die ersten Bagger am Flürchen im Einsatz – der Bau des neuen Waldspielplatzes der „Zweiten Heimat“ hat offiziell begonnen.

Ein ungewohnter Anblick mitten im Grün: Zwischen Bäumen, Waldwegen und Vogelgezwitscher haben schwere Baumaschinen ihre Arbeit aufgenommen. Was auf den ersten Blick überrascht, markiert einen ganz besonderen Moment für eines der derzeit wohl emotionalsten Gemeinschaftsprojekte der Region.

Nach monatelanger Planung, intensiven Abstimmungen und einer außergewöhnlichen Spendenkampagne geht das Projekt nun in die sichtbare Umsetzungsphase. Der neue Waldspielplatz soll in naturnaher Umgebung ein außergewöhnlicher Erlebnis- und Bewegungsraum für Kinder und Jugendliche entstehen – mit Spiel-, Kletter- und Entdeckungsmöglichkeiten, die sich harmonisch in die vorhandene Waldlandschaft einfügen.

„Dass heute tatsächlich die Bagger im Wald stehen, ist für uns ein echter Gänsehautmoment“, erklärt das Projektteam der „Zweiten Heimat“. „Vor einiger Zeit war es noch eine Idee, dann ein Plan – und jetzt wird daraus Schritt für Schritt Realität.“

Möglich wurde der Baustart durch eine außergewöhnlich breite Unterstützung aus der Bevölkerung und der regionalen Wirtschaft. Rund 200 private Einzelspenderinnen und -spender sowie zahlreiche Unternehmen aus der Region haben das Projekt finanziell unterstützt. Einen entscheidenden Anteil an der erfolgreichen Finanzierung hat zudem die Else Schütz Stiftung, die eingehende Spenden im Rahmen ihrer Förderzusage vervielfacht und dem Projekt damit zusätzlichen Rückenwind verliehen hat.

Mit dem offiziellen Baustart ist die Finanzierung des Grundprojekts gesichert. Dennoch wirbt die „Zweite Heimat“ weiterhin um zusätzliche Unterstützung. Hintergrund sind mögliche unvorhersehbare Kosten während der Bauphase sowie der Wunsch, bei der finalen Umsetzung zusätzliche Qualitäts- und Gestaltungselemente realisieren zu können.

„Gerade bei einem Projekt dieser Größenordnung im natürlichen Gelände können im Bauverlauf immer Herausforderungen entstehen. Zusätzliche Spenden schaffen Sicherheit und helfen uns, den Waldspielplatz genauso umzusetzen, wie ihn sich Kinder, Familien und die gesamte Region wünschen“, so der Vorstand.

In den kommenden Wochen werden die alle erleben können, wie mitten im Wald Schritt für Schritt ein neuer Ort für Bewegung, Abenteuer und Begegnung entsteht – ein Ort, der weit über Höhr-Grenzhausen hinaus Strahlkraft entwickeln soll.

Weitere Informationen zum Projekt sowie Spendenmöglichkeiten unter: www.juz-zweiteheimat.de⁠